Selbst anpacken heisst das Zau­ber­wort – Bri­gitte Kauf­mann for­dert zur Wahr­neh­mung der Eigen­ver­ant­wor­tung auf

Zur tra­di­tio­nel­len 1. August-Feier am Sonn­tag­nach­mit­tag erfreute sich der Gemein­de­rat Kradolf-Schönenberg zusam­men mit dem Turn­ver­ein Neu­kirch, ein fast gefüll­tes Zelt mit inter­es­sier­ten Ein­woh­nern begrüs­sen zu kön­nen. Gemein­de­rä­tin Andrea Zuber­büh­ler führte durch den offi­zi­el­len Teil der Ver­an­stal­tung und durfte gleich meh­rere High­lights prä­sen­tie­ren. Stöff Sut­ter, der Wort­akro­bat aus Romans­horn, hat mit Ver­sen und Rei­men die Zuhö­rer in sei­nen Bann gezo­gen. Es gelang Stöff ein­mal mehr, das Publi­kum mit sei­nen Wort­spie­len zum Nach­den­ken anzu­re­gen, Lächeln auf die Gesich­ter zu zau­bern und immer wie­der herz­hafte Lacher zu ent­locken!
Die Anspra­che der Prä­si­den­tin des Gros­sen Rates des Kan­tons Thur­gau, Bri­gitte Kauf­mann, in Beglei­tung der Wei­be­lin Verena Schnei­ter stellte einen wei­te­ren Höhe­punkt dar. Die Sub­si­dia­ri­tät als Maxime, die grösst­mög­li­che Selbst­be­stim­mung wahr­neh­men zu kön­nen, traf ein aktu­el­les und bri­san­tes Thema. In ihren span­nen­den Aus­füh­run­gen gelang es Bri­gitte Kauf­mann, die­ses kom­pli­zierte Prin­zip auf unser täg­li­ches Leben zu über­tra­gen. Nicht mit Kri­tik an Ent­schei­dungs­trä­ger in unse­rem Lande, son­dern als Auf­ruf an jene und vor allem an die Anwe­sen­den, das grösst­mög­li­che Mass an Eigen­ver­ant­wor­tung den Men­schen zu über­las­sen und diese auch wahr­zu­neh­men. Die erfah­rene Poli­ti­ke­rin zeigte die Wich­tig­keit der Gemein­schaft und eines akti­ven Ver­eins­le­bens auf. Der Musik­ver­ein Kradolf-Schönenberg ver­lieh der Feier eine sehr schöne Fest­stim­mung. Neben den tra­di­tio­nel­len Lie­dern erfreu­ten sie mit gros­sen Klas­si­kern.
Dank dem gros­sen Enga­ge­ment des Turn­ver­eins Neu­kirch an der Thur für Infra­struk­tur und Fest­wirt­schaft konnte eine schöne Feier aus­klin­gen.